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Microsoft(R) ActiveX(R) Data Objects Version 2.1 - Infodatei
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(c) 1998 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.

In diesem Dokument finden Sie aktuelle und andere Informationen, die die Dokumentation von Microsoft ADO ergnzen.

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INHALT
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1. PRODUKTBESCHREIBUNG
   
2. NEUE FEATURES
2.1 Seek und Index
2.2 Zeilenaktualisierung und Synchronisation
2.3 Microsoft OLE DB Persistence Provider
2.4 Microsoft Data Shaping Service fr OLE DB
2.5 Microsoft OLE DB Remoting Provider

3. TECHNISCHE HINWEISE
3.1 Verbesserte Sicherheitsfunktionen
3.2 Beschrnktes Verhalten
3.3 Anpassen der Sicherheitseinstellungen 

4. HINWEISE ZU BEKANNTEN FEHLERN UND EINSCHRNKUNGEN UND WIE SIE UMGANGEN WERDEN KNNEN, AKTUELLE DOKUMENTATIONSHINWEISE

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1. PRODUKTBESCHREIBUNG
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Bei ActiveX Data Objects (ADO) handelt es sich um eine automatisierungsbasierte Schnittstelle fr den Zugriff auf Daten. ADO verwendet die OLE DB-Schnittstelle fr den Zugriff auf ein breites Spektrum von Datenquellen, einschlielich, aber nicht beschrnkt auf, Daten, die ber ODBC zur Verfgung gestellt werden.

Benutzer von RDO und DAO werden sich bestimmt schnell an das Programmieren fr ADO gewhnen, denn der Gesamtentwurf von ADO ist aus unserer Erfahrung bei der Entwicklung dieser Schnittstellen entstanden.

Bei Microsoft Remote Data Service (RDS) handelt es sich um eine Komponente von ADO, die eine schnelle und effiziente Datenanbindung sowie das Grundgerst fr die Datenverffentlichung mit Anwendungen, die sich in Microsoft Internet Explorer befinden, zur Verfgung stellt. Sie basiert auf einer verteilten Client/Server-Technologie, die ber die Anwendungsprotokolle HTTP, HTTPS (HTTP ber Secure Socket Layer) und DCOM funktioniert. Durch die Verwendung von datenbezogenen ActiveX-Steuerelementen bietet RDS Webentwicklern, die verteilte, datenintensive Anwendungen fr die Verwendung in Unternehmens-Intranets und im Internet erstellen mssen, die Datenzugriffsprogrammierung im Stil von Microsoft Visual Basic(R).

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2. NEUE FEATURES
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ADO 2.1 enthlt mehrere neue Features fr Entwickler.

2.1 Seek und Index
Mit der Seek-Methode und der Index-Eigenschaft knnen Sie Zeilen in einem Recordset jetzt schnell auf Indexbasis finden.

2.2 Zeilenaktualisierung und Synchronisation
Der neue "Row Fix-Up"-Modus bietet Benutzern die benutzerdefinierte Steuerung von Zeilenaktualisierungen und Synchronisation fr Recordset-Objekte, die durch eine JOIN-Operation erstellt wurden. Sieben neue dynamische Eigenschaften steuern das Verhalten der fnf vorhandenen Methoden.

2.3 Microsoft OLE DB Persistence Provider
Der Microsoft OLE DB Persistence Provider speichert ein Recordset-Objekt und stellt es einer Datei wieder zur Verfgung. Dies geschieht im Zusammenwirken mit den Methoden Save und Open des Recordset-Objekts. Von dieser Version an kann ein Recordset-Objekt im Format XML (Extensible Markup Language) gespeichert werden, dem Standardinstrument zum Festlegen vom von Benutzer angegebenen Tags fr Daten, die durch das Internet bermittelt werden.

2.4 Microsoft Data Shaping Service fr OLE DB
Der Microsoft Data Shaping Service fr OLE DB, der Datenstrukturierung untersttzt, bietet jetzt folgende Features:

2.4.1 Neustrukturieren eines zuvor strukturierten Recordsets. Zur Untersttzung dieses Features verfgen Recordset-Objekte nunmehr ber eine Name-Eigenschaft, die fr die Dauer der Verbindung besteht.

2.4.2 Auf jeder Ebene eines strukturierten Recordset-Objekts - also nicht nur fr ein unmittelbar untergeordnetes Element, das zu einem bergeordneten Element gehrt - knnen Sie Aggregatberechnungen in einer Spalte durchfhren. Dieses Feature bildet mithilfe vollstndiger Kapitelnamen einen Pfad zur gewnschten Ebene und Spalte.

2.4.3 Bei parametrisierten COMPUTE-Befehlen kann eine willkrliche Anzahl von eingreifenden COMPUTE-Klauseln zwischen PARAMETER-Klausel und Parameter-Argument stehen.

2.5 Microsoft OLE DB Remoting Provider
Der Serviceprovider Microsoft OLE DB Remoting Provider wird zum Standard-Serviceprovider und erhlt neue dynamische Eigenschaften fr verbesserte Leistung, grere Steuerungsmglichkeiten durch den Benutzer und Abwrtskompatibilitt mit ADO 2.0.


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3. TECHNISCHE HINWEISE
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3.1 Verbesserte Sicherheitsfunktionen

Diese Version enthlt verbesserte Sicherheitsfunktionen fr ADO- und RDS-Objekte, so dass einige Operationen beschrnkt sind, wenn Internet Explorer in einem "sicheren" Modus ausgefhrt wird.

3.1.1. Zonen
Sie knnen in Internet Explorer 4.0 verschiedene Sicherheitseinstellungen fr verschiedene "Zonen" festlegen, um das Verhalten von ADO/RDS-Objekten in diesen Zonen anzupassen. In Internet Explorer 4.0 sind die folgenden vier Zonen definiert:
*  Internet-Zone
*  Lokale Intranet-Zone
*  Eingeschrnkte Sites-Zone
*  Vertraute Sites-Zone

3.1.2. Sicherheitsstufen
Sie knnen fr jede dieser Zonen die zu verwendende Sicherheitsstufe angeben. Die folgenden Sicherheitsstufen stehen fr jede Zone zur Verfgung:
*  Hoch
*  Mittel
*  Niedrig
*  Benutzerdefiniert

Damit die ADO/RDS-Objekte, ebenso wie alle anderen ActiveX-Steuerelemente, in Internet Explorer 4.0 berhaupt funktionieren, muss die Sicherheitsstufe auf "Mittel" oder "Hoch" festgelegt werden. Benutzerdefinierte Einstellungen werden verwendet, um festzulegen, ob sich ADO/RDS-Objekte im sicheren oder unsicheren Modus verhalten.

3.2 Beschrnktes Verhalten

Standardmig haben alle unsicheren Operationen mit ADO/RDS-Objekten in Internet Explorer 4.0 zur Folge, dass beim Zugriff auf Seiten von der "Lokalen vertrauten Zone", der "Vertraute Sites-Zone" und der "Internet-Zone" ein Benutzerdialogfeld angezeigt wird. Fr Seiten, die von der "Eingeschrnkte Sites-Zone" geladen werden, werden unsichere Operationen mit ADO/RDS-Objekten standardmig deaktiviert. Im Folgenden wird das Verhalten von ADO/RDS bei der Ausfhrung in diesen Modi beschrieben:

3.2.1 Sichere Objekte
Die folgenden Objekte werden als "sicher" betrachtet. Dies bedeutet, dass unsichere Operationen (detailliert in 3.2.3 beschrieben) in einer sicheren Umgebung (z. B. Internet Explorer (standardmig), wenn nicht benutzerdefinierte Einstellungen fr die Ausfhrung in einem unsicheren Modus verwendet werden) nicht erlaubt und in einer unsicheren Umgebung (z. B. Visual Basic) erlaubt sind.
a. RDS.DataControl-Objekt
b. RDS.DataSpace-Objekt
c. ADO-Recordset-Objekt

3.2.2 Unsichere Objekte
Die folgenden Objekte werden als "unsicher" betrachtet. Sie knnen beim Betrieb in einer sicheren Umgebung weder direkt noch indirekt erzeugt (und einem Benutzer gegeben) werden.
a. RDSServer.DataFactory-Objekt
b. ADO-Connection-Objekt
c. ADO-Command-Objekt

3.2.3 Unsichere Operationen mit sicheren Objekten
Die folgenden Operationen werden bei den "sicheren" Objekten - RDS.DataControl, RDS.DataSpace, ADO-Recordset - als unsichere Operationen betrachtet. Diese Operationen sind in einer sicheren Umgebung nicht erlaubt, in einer unsicheren Umgebung jedoch erlaubt.

a. RDS.DataControl
i) Alle Situationen mit dem RDS.DataControl-Objekt auf zwei Ebenen und mit DCOM. Dies bedeutet, dass Sie keine Datenbankverbindungen auf Ihrem lokalen Computer oder von Servern aus ffnen knnen, mit denen Sie ber das DCOM-Protokoll verbunden sind.
ii) Alle Operationen auf drei Ebenen ber HTTP sind auf den Server beschrnkt, von dem die Seite heruntergeladen wurde. Dies bedeutet, dass die Server-Eigenschaft des RDS.DataControl-Objekts mit dem Namen des Hosts (http://Server) bereinstimmen muss, von dem die Seite heruntergeladen wurde.

b. RDS.DataSpace
i) Alle Situationen mit dem RDS.DataSpace-Objekt auf zwei Ebenen und mit DCOM. Dies bedeutet, dass Sie das RDS.DataSpace-Objekt nicht zum Aufrufen von Geschftsobjekten auf Ihrem lokalen Computer oder ber das DCOM-Protokoll verwenden knnen.
ii) Alle Situationen auf drei Ebenen ber HTTP sind auf den Server beschrnkt, von dem die Seite heruntergeladen wurde. Dies bedeutet, dass der zweite Parameter im Aufruf des DataSpace-Objekts durch die CreateObject-Methode auf denselben Server verweisen muss, von dem die Seite heruntergeladen wurde.

c. ADO-Recordset
i) Herstellen einer Verbindung, bei der der Provider nicht MS Remote ist. Daher muss die Verbindungszeichenfolge mit "Provider=MS Remote" beginnen. Das "Remote Server"-Tag in der Verbindungszeichenfolge muss ebenfalls denselben Namen haben wie der Server, von dem die Seite heruntergeladen wurde. Lokale Verbindungen auf zwei Ebenen oder ber DCOM sind nicht erlaubt.
ii) Lokale Persistence-Operationen, wie das Speichern eines Recordset-Objekts im lokalen Dateisystem und das ffnen eines Recordset-Objekts aus einer Datei auf dem lokalen Computer.

3.3 Anpassen der Sicherheitseinstellungen

Das Verhalten von ADO/RDS wird durch die Einstellung der Option "Ausfhren von ActiveX-Steuerelementen, die als sicher fr Scripting markiert sind" gesteuert. Sie knnen die Sicherheitseinstellungen ndern, indem Sie die Sicherheitsstufe fr eine bestimmte Zone ndern. Die Standardeinstellungen fr die Option "Ausfhren von ActiveX-Steuerelementen, die als sicher fr Scripting markiert sind" fr die Intranet-Zone lauten wie folgt:
Sicherheitsstufe = Hoch		Wert = "Disable"
Sicherheitsstufe = Mittel	Wert = "Disable"
Sicherheitsstufe = Niedrig	Wert = "Prompt"

Die Standardwerte der anderen Sicherheitszonen finden Sie in der Dokumentation von Internet Explorer.

Sie knnen das Verhalten nicht verbundener ADO-Recordset-Objekte, die im Browser ausgefhrt werden, ndern, indem Sie die Sicherheitsstufe ndern. Wenn Sie unsichere Operationen aktivieren mchten und nicht bei jedem Versuch einer solchen Operation ein Dialogfeld angezeigt werden soll, dann mssen Sie den Wert der oben genannten Option ausdrcklich auf "Enable" festlegen. Beachten Sie bitte auch, dass Sie dann den Wert der oben genannten Option auf "Enable" festlegen mssen, wenn Sie den Versuch einer unsicheren Operation (z. B. das Speichern eines Recordset-Objekts in einer Datei im lokalen Dateisystem) mit einem vom RDS.DataControl-Objekt erhaltenen ADO-Recordset-Objekt unternehmen. Die Einstellung auf "Prompt" hat bei solchen Recordset-Objekten (die vom RDS.DataControl-Objekt erhalten wurden) die gleiche Wirkung wie "Disable".

Sie knnen die Standardeinstellungen berschreiben, indem Sie die benutzerdefinierten Einstellungen der oben genannten Option direkt bearbeiten. Sie knnen wahlweise die (oben beschriebenen) unsicheren Operationen vollstndig deaktivieren oder angeben, dass eine Warnmeldung angezeigt werden soll, sobald der Versuch einer solchen Operation unternommen wird, oder eine solche Operation ohne jede Warnmeldung aktivieren. Sie knnen fr verschiedene Sicherheitszonen verschiedene benutzerdefinierte Einstellungen vornehmen. Zur Anpassung Ihrer Sicherheitseinstellungen einer bestimmten Sicherheitszone sind die folgenden Schritte erforderlich:

VORSICHT: Es wird darauf hingewiesen, dass durch das Aktivieren von "Initialisieren und Scripting von nicht als sicher gekennzeichneten ActiveX-Steuerelementen" (Schritt 5 weiter unten) die Verwendung ALLER ActiveX-Steuerelemente, gleich ob sicher oder unsicher, von Webseiten aus ermglicht wird (dies setzt den Rechner des Benutzers potenziell bsartigen Steuerelementen oder bsartigem Skriptcode aus). Es wird empfohlen, dass dies nur in den Sicherheitszonen "Intranet" oder "Vertraute Sites" geschehen sollte und nicht in der "Internet"-Zone.

1. Whlen Sie in Internet Explorer 4.0 im Men "Ansicht" den Befehl "Internet-Optionen". Whlen Sie die Registerkarte "Sicherheit" aus.
2. Whlen Sie in der Dropdownliste "Zone" die Zone, deren Einstellungen Sie anpassen mchten.
3. Whlen Sie "Benutzerdefiniert" fr die ausgewhlte Zone. Dies aktiviert die Schaltflche "Einstellungen" im Dialogfeld.
4. Klicken Sie auf "Einstellungen". Das Dialogfeld "Sicherheitseinstellungen" wird angezeigt.
5. Wenn Sie unsichere Operationen (in 3.2.3 beschrieben) mit ADO/RDS-Objekten ohne das Anzeigen einer Warnmeldung aktivieren mchten, whlen Sie im Dialogfeld "Sicherheitseinstellungen" fr die Option "Initialisieren und Scripting von nicht als sicher gekennzeichneten ActiveX-Steuerelementen" die Option "Enable". Klicken Sie auf "OK".
6. Wenn bei jedem Versuch einer unsicheren Operation (in 3.2.3 beschrieben) mit ADO/RDS-Objekten eine Warnmeldung angezeigt werden soll, whlen Sie im Dialogfeld "Sicherheitseinstellungen" fr die Option "Initialisieren und Scripting von nicht als sicher gekennzeichneten ActiveX-Steuerelementen" die Option "Prompt". Klicken Sie auf "OK".
7. Wenn Sie unsichere Operationen (in 3.2.3 beschrieben) mit ADO/RDS-Objekten vollstndig deaktivieren mchten, whlen Sie im Dialogfeld "Sicherheitseinstellungen" fr die Option "Initialisieren und Scripting von nicht als sicher gekennzeichneten ActiveX-Steuerelementen" die Option "Disable". Klicken Sie auf "OK".
8. Wiederholen Sie gegebenenfalls diese Schritte, um die Sicherheitseinstellungen fr andere Sicherheitszonen anzupassen.
9. Klicken Sie auf "OK".

Jetzt verhalten sich ADO/RDS-Objekte so, wie es im benutzerdefinierten Modus angegeben wurde. Diese Einstellungen betreffen die folgenden Verhaltensweisen von ADO/RDS-Objekten (wie in 3.2.3 beschrieben) in der angegebenen Sicherheitszone: ffnen von lokalen Verbindungen ber zwei Ebenen, Arbeiten ber DCOM, eine Verbindung mit einem anderen Server herstellen als dem, von dem die Seite ursprnglich heruntergeladen wurde, Speichern und ffnen eines Recordset-Objekts in/aus Dateien auf dem lokalen Computer.

Wenn Sie bei den benutzerdefinierten Optionen "Prompt" festlegen, wird bei einem Versuch einer unsicheren Operation mit ADO/RDS-Objekten die folgende Warnmeldung angezeigt:

"Die Seite greift auf eine Datenquelle in einer anderen Domne zu. Sind Sie damit einverstanden?" Der Benutzer kann wahlweise mit "Ja" oder mit "Nein" antworten. Falls die Antwort "Ja" lautet, wird die Operation abgeschlossen, andernfalls schlgt sie fehl.

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4. HINWEISE ZU BEKANNTEN FEHLERN UND EINSCHRNKUNGEN UND WIE SIE UMGANGEN WERDEN KNNEN, AKTUELLE DOKUMENTATIONSHINWEISE
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4.1 Zur Zeit wird die Clientpersonifizierung in RDS aufgrund fehlender Untersttzung durch das Betriebssystem nicht untersttzt.

4.2 Beim Erstellen von "virtuellen Servern" im Internet Information Server 4.0 sind die folgenden beiden zustzlichen Schritte erforderlich, um den Server fr das Zusammenwirken mit RDS zu konfigurieren:

A) Aktivieren Sie beim Einrichten des Servers die Option "Ausfhren erlauben".
B) Verschieben Sie die Datei msadcs.dll in das Verzeichnis vStamm\msadc, wobei vStamm das Stammverzeichnis Ihres virtuellen Servers ist.

4.3 Bei der Verwendung von RDS auf einem IIS-Server kann die Anzahl der Threads, die pro Prozessor erstellt werden, durch Bearbeiten der Registrierung auf dem Webserver gesteuert werden.  Die Anzahl der Threads pro Prozessor kann die Leistung in Zeiten hohen Datenverkehrs oder in Situationen mit geringem Datenverkehr, aber groen Abfragen, beeinflussen. Das optimale Ergebnis lsst sich am besten durch Ausprobieren ermitteln. Der bestimmte anzupassende Wert ist:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\W3SVC\Parameters\ADCThreads

wobei ADCThreads ein vom Benutzer hinzugefgtes REG_DWORD ist. Die gltigen Werte reichen von 1 bis 50; die Standardeinstellung betrgt 6. Wenn der durch den Registrierungsschlssel festgelegte Wert grer als 50 ist, wird der Hchstwert (50) verwendet. In der Regel sollte es nicht erforderlich sein, dass der Benutzer diesen Registrierungswert erstellen muss, er ist nicht standardmig in der Registrierung enthalten.

4.4 Standardmig wird ADO mit einer "sicheren" RDS Server DataFactory-Konfiguration installiert. Ein sicherer Modus bedeutet fr RDS Server-Komponenten, dass Folgendes zutrifft:

	1. Eine Behandlungsroutine ist fr DataFactory erforderlich
	   (ber eine Registrierungsschlsseleinstellung)

	2. Unsere Standardbehandlungsroutine, msdfmap.handler, ist registriert, 
	   in der Liste der sicheren Behandlungsroutinen vorhanden und als 
	   Standardbehandlungsroutine ausgewhlt.

	3. Die Datei Msdfmap.ini ist im Windows-Verzeichnis installiert. Sie 
	   mssen diese Datei entsprechend Ihren Anforderungen konfigurieren,
	   bevor Sie RDS im Modus fr drei Ebenen anwenden.

Wahlweise knnen Sie eine uneingeschrnkte DataFactory-Installation konfigurieren. DataFactory kann direkt ohne die benutzerdefinierte Behandlungsroutine verwendet werden. Die Benutzer knnen weiterhin eine benutzerdefinierte Behandlungsroutine verwenden, indem Sie die Verbindungszeichenfolgen bearbeiten; dies ist jedoch nicht erforderlich.

Wir liefern die Registrierungsdatei handsafe.reg, um eine sichere Konfiguration fr die Registrierungseintrge der Behandlungsroutine einzurichten. Rufen Sie zur Ausfhrung im sicheren Modus handsafe.reg auf. 

Wir haben die Registrierungsdatei handunsf.reg bereitgestellt, um eine uneingeschrnkte Konfiguration fr die Registrierungseintrge der Behandlungsroutine einzurichten. Rufen Sie zur Ausfhrung im uneingeschrnkten Modus handunsf.reg auf. 

Weitere Informationen zur Verwendung des RDS-Features zur Anpassung von Behandlungsroutinen finden Sie im technischen Artikel "Using the Customization Handler Feature in RDS 2.0", den Sie unter folgender Adresse finden: http://www.microsoft.com/data/techmat.htm

4.5 Die Find-Methode durchsucht eine Datensatzgruppe ausgehend von der aktuellen Zeilenposition in der angegebenen Richtung und sucht dabei nach dem Datensatz, der die festgelegten Kriterien erfllt. Wenn vor dem Aufrufen dieser Methode keine aktuelle Zeilenposition angegeben wurde, tritt ein Fehler auf.

4.6 Fr die Verwendung der ADO-Ereignisse FetchProgress und FetchComplete in Visual Basic ist mindestens Visual Basic 6 erforderlich.

4.7 Die folgenden Operationen werden fr die Verwendung in CALC-Ausdrcken bei der Datenstrukturierung als "sicher" betrachtet:

Abs, Asc, Atn, CBool, CByte, CCur, CDate, CDbl, Chr, ChrB, ChrW, Chr$, ChrB$, CInt, CLng, Cos, CSng, CStr, Cvar, CVDate, CVErr, Date, Date$, DateAdd, DateDiff, DatePart, DateSerial, DateValue, Day, DDB, Error, Error$, Exp, Fix, Format, Format$, FV, Hex, Hex$, Hour, IIF, InStr, Int, IPmt, IRR, IsDate, IsEmpty, IsError, IsNull, IsNumeric, IsObject, LCase, LCase$, Left, LeftB, Left$, LeftB$, Len, Log, LTrim, LTrim$, Mid, Mid$, Minute, MIRR, Month, Now, NPer, NPV, Oct, Oct$, Pmt, PPmt, PV, QBColor, Rate, RGB, Right, RightB, Right$, RightB$, Rnd, RTrim, RTrim$, Second, Sgn, Sin, SLN, Space, Space$, Sqr, Str, Str$, StrComp, StrConv, String, String$, SYD, Tan, Time,Time$, Timer, TimeSerial, TimeValue, Trim, Trim$, TypeName, UCase, UCase$, Val, VarType , Weekday, Year

4.8 ADO 2.1 untersttzt keine hierarchischen Recordset-Objekte im XML-Format. 

4.9  Es ist nicht mglich, die Daten in einer schreibgeschtzten Datensatzgruppe zu aktualisieren, indem Sie die Daten in XML speichern und die XML-Datei bearbeiten. Falls die XML-Daten gendert wurden, tritt ein Fehler auf, wenn Sie die Datensatzgruppe in der XML-Datei erneut ffnen.

4.10 Bei der Verwendung von adUseClient oder dem Remoteeinsatz fr SQL Server 6.5 Service Pack 4 wird das Schlsselwort DISTINCT in Abfragen fr aktualisierbare Ergebnismengen ignoriert. Dies ist ein Problem von SQL Server und wird in einer zuknftigen Service Pack-Version behoben.

4.11 Die DataTypeEnum-Werte, die im Thema "Type-Eigenschaft" im ActiveX Data Objects-Programmierhandbuch aufgefhrt sind, enthalten Fehler. Die folgenden Enum-Werte werden zwar aufgefhrt, existieren jedoch nicht und knnen somit nicht verwendet werden:

adArray, adByRef, adVector

Die folgenden Werte fehlen zwar in der Liste, existieren jedoch und knnen somit verwendet werden:

adChapter     Ein 4 Byte umfassender Chapter-Wert, der zur Identifizierung von Zeilen in einem 
              untergeordneten Rowset verwendet wird (DBTYPE_HCHAPTER).

adDBFileTime  Ein File Time-Wert (DBTYPE_DBFILETIME).

adFileTime    Ein 64 Bit umfassender Wert, der die Anzahl der seit 1. Januar 1601 verstrichenen
              100-Nanosekunden-Intervalle darstellt (DBTYPE_FILETIME).

adPropVariant Ein PROPVARIANT-Wert fr die Automatisierung (DBTYPE_PROP_VARIANT).

adVarNumeric  Ein numerischer Wert (nur Parameter-Objekt).

4.12 Die Liste gltiger Werte fr den Options-Parameter der Execute-Methode der Objekte Connection und Command enthlt Fehler. Der folgende ExecuteOptionEnum-Wert ist flschlicherweise zweimal aufgefhrt. Er sollte nur einmal wie folgt aufgefhrt sein:

adCmdTable    Gibt an, dass ADO "CommandText" als Tabellennamen auswerten soll und eine 
              SQL-Abfrage erzeugen soll, die alle Zeilen der in CommandText genannten Tabelle zurckgibt.

Der folgende ExecuteOptionEnum-Wert fehlt in der Liste, existiert jedoch und kann verwendet werden:

adCmdFile     Gibt an, dass der Provider CommandText als Tabellenname auswerten soll.

Die folgenden CommandTypeEnum-Werte fehlen zwar in der Liste, existieren jedoch und knnen somit verwendet werden:

adAsyncFetchNonBlocking   Gibt an, dass der Haupt-Thread whrend des Abrufs nicht blockiert ist. 
                          Wenn die erforderliche Zeile nicht abgerufen worden ist, wird die aktuelle Zeile automatisch ans
                          Ende der Datei verschoben.

adExecuteNoRecords        Gibt an, dass es sich bei CommandText um einen Befehl oder eine gespeicherte Prozedur handelt,
                          der bzw. die keine Zeilen zurckgibt (z. B. ein Befehl zum Einfgen von Daten). Werden Zeilen
                          abgerufen, werden diese verworfen und nicht zurckgegeben. Wird immer mit adCmdText oder
                          adCmdStoredProc kombiniert.

4.13 Die Liste der QueryType Enum-Werte fr die OpenSchema-Methode eines Connection-Objekts enthlt Fehler. Die folgenden Werte fehlen zwar in der Liste, existieren jedoch und knnen somit verwendet werden:

Enum					Spalten fr Einschrnkung

adSchemaDBInfoKeywords	Keine

adSchemaDBInfoLiterals	Keine

adSchemaCubes			CATALOG_NAME
						SCHEMA_NAME
						CUBE_NAME

adSchemaDimensions		CATALOG_NAME
						SCHEMA_NAME
						CUBE_NAME
						DIMENSION_NAME
						DIMENSION_UNIQUE_NAME

adSchemaHierarchies		CATALOG_NAME
						SCHEMA_NAME
						CUBE_NAME
						DIMENSION_UNIQUE_NAME
						HIERARCHY_NAME
						HIERARCHY_UNIQUE_NAME

adSchemaLevels			CATALOG_NAME
						SCHEMA_NAME
						CUBE_NAME
						DIMENSION_UNIQUE_NAME
						HIERARCHY_UNIQUE_NAME
						LEVEL_NAME
						LEVEL_UNIQUE_NAME

adSchemaMeasures		CATALOG_NAME
						SCHEMA_NAME
						CUBE_NAME
						MEASURE_NAME
						MEASURE_UNIQUE_NAME

adSchemaProperties		CATALOG_NAME
						SCHEMA_NAME
						CUBE_NAME
						DIMENSION_UNIQUE_NAME
						HIERARCHY_UNIQUE_NAME
						LEVEL_UNIQUE_NAME
						MEMBER_UNIQUE_NAME
						PROPERTY_TYPE
						PROPERTY_NAME

adSchemaMembers			CATALOG_NAME
						SCHEMA_NAME
						CUBE_NAME
						DIMENSION_UNIQUE_NAME
						HIERARCHY_UNIQUE_NAME
						LEVEL_UNIQUE_NAME
						LEVEL_NUMBER
						MEMBER_NAME
						MEMBER_UNIQUE_NAME
						MEMBER_CAPTION
						MEMBER_TYPE
						Baumoperator (siehe unten)

Beachten Sie bitte, dass die letztgenannten sieben Enum-Werte (von adSchemaCubes bis adSchemaMembers) bei multidimensionalen Datenprovidern verwendet werden sollten. Weitere Informationen einschlielich der Definition der Baumoperator-Einschrnkung von adSchemaMembers finden Sie im Buch "OLE DB for OLAP Programmer's Reference".

4.10 Die AffectEnum-Werte, die im ActiveX Data Objects-Programmierhandbuch unter dem Thema "CancelBatch-Methode" aufgefhrt sind, enthalten einen Fehler. Die folgenden Werte fehlen zwar in der Liste, existieren jedoch und knnen somit verwendet werden:

adAffectAllChapters     Anstehende nderungen fr alle Kapitel abbrechen.

4.15 Der adModeShareDenyNone ConnectModeEnum-Wert wurde im Abschnitt zur Mode-Eigenschaft falsch beschrieben. Die Beschreibung des Wertes sollte wie folgt lauten:

adModeShareDenyNone	Ermglicht es Dritten, Verbindungen mit jeder Art von Berechtigung herzustellen. Es kann weder der Schreib- noch der Lesezugriff Dritten verweigert werden.

4.16 Die Index-Eigenschaft hat frher einen Fehler zurckgegeben, wenn auf dem Objekt "Recordset" kein Index festgelegt wurde.
Gem ADO 2.1 in MDAC 2.1 Service Pack 1 gibt sie einen leeren String ohne Fehler zurck.


